Konzert "Kostas singt Theodorakis" 06.04.2006                                                  Philia präsentierte Kosta Papanastasiou mit einer Hommage an seinen Freund, den großen griechischen Musiker und Komponisten Mikis Theodorakis "Kostas singt Theodorakis", in der Stadthalle Weinheim. 

Benefizkonzert - "Hilfe für die Brandopfer von Zacharos" 28.03.2008                Zwei Jahre später gastierte Kostas Papanastasiou erneut in Weinheim, um für Philia beim Benefizkonzert für die Spendensammlung zugunsten der Brandopfer von Zacharos kostenlos aufzutreten. Kosta erhielt von den beiden Musikern Dimitris Tsiligiris und Kostas Antoniadis wohlklingende Unterstützung.     

                                  v.l.: Kostas Antoniadis, Kostas Papanastasiou, Dimitiris Tsiligiris

Duo Lirico Konzert "Die Götter Griechenlands" 16.06.2009

PHILIA präsentierte in seiner Klassik-Reihe das Duo Lirico (Monika Herzer, Sopran und Anna Panagopoulou, Klavier) mit Arien und Liedern der antken Götter in der evangelischen Stadtkirche der Johannisgemeinde Weinheim.                                  

                                   v.l.: Stella Kirgiane-Efremidis, Duo Lirico - Monika Herzer, Anna Panagopoulou

Trotz eines wunderschönen lauen Sommerabends, fanden zahlreiche Freunde der klassischen Musik ihren Weg in die Weinheimer Stadtkirche der ev. Johannisgemeinde, um dort dem Konzert: „Die Götter Griechenlands“ des Duo Lirico zu lauschen. Zu diesem interessanten musikalischen Genuss hatte der griechisch-deutsche Freundeskreis Philia eingeladen. Anna Panagopoulou (Klavier) und Monika Herzer (Sopran) hatten ein wahrlich „göttliches“ Programm zusammen gestellt.

„Wer sich fragt, wie ein griechisch-deutscher Freundeskreist dazu kommt, ein klassisches Konzert „die Götter Griechenlands“ zu nennen, wird jetzt überrascht sein, wie sehr die großen Komponisten von der griechischen Mythologie inspiriert wurden“, begrüßte die Vorsitzende Stella Kirgiane-Efremidis die Gäste des Konzerts.   

Die beiden Künstlerinnen stellten diese Aussage auch sofort unter Beweis. Im ersten Teil des Programms wurde, immer mit einer Einleitung oder einer kurz gehaltenen Lesung, mit den Ruinen von Athen von Liszt (am Klavier) Schuberts „die Götter Griechenlands“, Offenbachs „Lieder der Euridice“, Vorvoglis „Eurycome“, Sklavios „Trauriger Tanz“ und Purcells „Arie der Dido, Thy hand Blind“ mit vollen, dramatischen Stücken begonnen.

   

Anna Panagopoulou die zwischen 1995 bis 1999 den Diplomstudiengang Klavier an der Musikhochschule Trossingen absolvierte und ihre Ausbildung an derselben Musikhochschule fortsetzte, studierte anschließend Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung. Außerdem hat sie noch ein Zusatzstudium im Fach Liedgestaltung an der Musikhochschule Mannheim abgeschlossen. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit, sowohl als Kammermusikerin und Liedbegleiterin als auch als Solistin, führt Anna Panagopoulou nach Deutschland und nach Griechenland. Sie hat an zahlreichen Wettbewerben mit Kammermusikensembles und als Liedbegleiterin erfolgreich teilgenommen. Sie ist bei der Heidelberger Bienale für Neue Musik aufgetreten und hat bei Rundfunkaufnahmen für SWR 2 mitgewirkt. Panagopoulou spielte die sorgfältig ausgewählten Stücke hingebungsvoll und voller Innbrunst. Monika Herzer verlieh dem Konzert mit ihrer Stimme das Mystische.



 

Die in Ostfildern bei Stuttgart geborene Sopranistin absolvierte ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Mannheim. Nach dem Diplom in Gesangspädagogik 2003, legte sie 2006 ihr Diplom im künstlerischen Aufbaustudium an der Opernschule Mannheim ab. Außerdem komplettierte sie ihre Gesangsausbildung in Meisterkursen. Sie ist sowohl als Konzertsängerin, wie auch im Opernfach im gesamten Bundesgebiet tätig. Ihre Konzerttätigkeit schließt die großen Oratorien, sowie Lied- und Arienprogramme ein. Im Opernfach war sie bereits als Pamina in „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart zu sehen, sowie als Sandmann in „Hänsel und Gretel“ an der Philharmonie Essen und in mehreren Produktionen der Kammeroper Mannheim. Im Jahr 2006 war sie außerdem Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim.

Herzer sang nicht nur, sondern erlebte die Arien. Gerade in der ersten Hälfte des Programms, welches eher von Heldentum, Mythen und Dramen handelte, sah man ihre schauspielerischen Fähigkeiten.                                                                                                                                             Im zweiten Teil der etwas leichter und humorvoller gehalten wurde, war auch die Sopranistin leicht und zuweilen heiter bis sogar fröhlich. Mit Mozarts „Arie der Ilia“ und Arie der Aspasia, Schuberts „Iphigenia“ und „Musensohn, Kalomiris“, „Das Feenkind und die Brücke von Arta“ begeisterten die beiden Mannheimer Künstlerinnen das Publikum. Den nicht endenden Applaus zollten sie noch mit einer heiteren Zugabe.

Mit „die schöne Helena“ von Jacques Offenbach wurde dieses außergewöhnliche deutsch-griechische Klassik Konzert beendet. „Der Applaus hat uns gezeigt, dass nicht nur die beiden Musikerinnen besonders gut waren, sondern auch, dass Philia mit diesem Angebot auf einem guten Weg ist. Aus diesem Grund werden wir auch in Zukunft den Bereich „Klassik aus und mit Griechenland“ nicht ausklammern. Wir möchten unseren MitbürgerInnen und Kulturfreunden zeigen, dass Griechenland einfach viel mehr zu bieten hat als Zorbas, Sirtaki und Bouzoukiklänge“, schloss Stella Kirgiane-Efremidis dieses „göttliche“ musikalische Erlebnis.



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