Προτoχρονιά - das Jahr beginnt mit einer alten Tradition

Η Κοπή της Βασιλόπιτας

Wenn in den griechischen Familien, Organisationen und Vereinen die Vasilopita (der Neujahrskuchen) angeschnitten und verteilt wird, dann ist dies eine ganz besondere Handlung. Das erste Stück ist für den Herrn des Himmels, das zweite für den Herrn des Hauses, und dann kommen die Familienmitglieder und Freunde an die Reihe. Im Kuchen ist eine Goldmünze eingebacken. Es heißt derjenige, in dessen Stück sich die Goldmünze wieder findet, wird für das ganze neue Jahr von Glück und Erfolg begleitet. Zumindest hat sie oder er die Goldmünze. Der Ursprung dieses religiösen Brauches findet seine Wurzeln Mitte des vierten Jahrhunderts nach Christi Geburt in Anatolien. Ein sehr habgieriger Stadthalter ließ sich vom Heiligen Vasilius erweichen, den auf seinen Befehl hin als Zwangs-abgabe eingesammelten Goldschmuck der Frauen wieder zurückzugeben. Doch wem gehörte nun welches Stück? Die Schmuckstücke so wird in der alten Legende berichtet, wurden in Brötchen eingebacken und landeten beim Verteilen wie durch ein Wunder bei ihren rechtmäßigen Vorbesitzern. Philia zelebriert alljährlich diesen griechischen Neujahrsbrauch in den ersten Wochen des Jahres. Gemeinsam mit seinen Vereinsmitgliedern, Freunden und interessierten Menschen wird gefeiert, getanzt und gelacht. Der "Vasilopita" ist sehr beliebt, und bildet einen festen Bestandteil der vielfältigen Philia Aktivitäten.  

Χρονιά Πολλά!    

Artikel aus Weinheimer Nachrichten vom 24.01.2011, Lokales Seite 8   

Momente beim Neujahrsempfang am 22.01.2011














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